, Haldemann Micha

Wie Tag und Nacht

Die Thunerinnen haben sich viel vorgenommen für das dritte Spiel gegen die Frauen aus Basel, welche nach 2 Spielen punktelos am Ende der Tabelle standen. Leider haben wir von Anfang an nicht in das Spiel gefunden, konnten keine kreativen Spielzüge kreieren und versuchten verzweifelt, mit langen Bällen die einzige Stürmerin zu lancieren. Die Gegnerinnen agierten ebenfalls mit langen Bällen hinter die Verteidigung und brachten uns so mehrmals in Schwierigkeiten. Ständig waren die Thunerinnen einen Schritt zu spät und liessen den Baslerinnen viel Platz. Es war nur eine Frage der Zeit, bis in der 38ten Minute das 0:1 für die Gegnerinnen fiel. Immerhin konnten wir noch vor der Pause reagieren und durch einen schönen Weitschuss von Chiara den Ausgleich realisieren. Die ersten 5 Minuten nach der Pause waren besser; mehr Druck nach vorne und engere Deckung des Gegners. Trotzdem gelang den Gegnerinnen nach einem langen Ball über die Seite das 1:2 in der 50ten Minute. Wir kämpften und probierten, hatten 2 Lattenschüsse zu verzeichnen und mussten trotzdem das 1:3 hinnehmen nach einem schlecht verteidigtem Eckball. Die letzten 10 Minuten haben wir alles nach vorne geworfen und konnten durch ein individuelles Dribbling von Salzi noch den Anschlusstreffer erzielen. Die Zeit ist und jedoch davon gelaufen und das Spiel endete 2:3. Diese Niederlage schmerzt; waren doch nicht die Gegnerinnen eine Übermacht, sondern vielmehr unsere Leistung nicht gut genug.